Wir sind hier an Bord ganz gerührt von den vielen eMails wegen unserem (sagen wir mal) Unfall.
(BTW: Peters Fahrfehler wäre wohl richtiger)
Aber es geht uns schon wieder einigermaßen. Die letzte Nacht war “fast” super (bis auf eine mittelschwere Regenschauer gegen 4 Uhr Morgens die wir aber rechtzeitig gesehen hatten und entsprechend die Segel eingestellt hatten).
Und wenn man so geschlafen hat und den Tag ganz, ganz ruhig laufen lässt, dann hilft das der Seele auch. Hendriks Knie zwar nicht, aber tapfer wie er ist schlägt er sich durch. Heidi und ich “bewundern” die Farbvielfalt des riesigen, rundum blauen Flecks. So oder so, in St. Lucia müssen “wir” zur Kontrolle damit zum Arzt.
Heute also lazy, lazy. Wir hatten die ganze Zeit guten Wind, aber der schläft gerade jetzt in der Dämmerung ein. Eigentlich müssten wir jetzt Segel bergen und dann motoren. Eigentlich.
Heidi backt gerade erstmals Pizza an Bord und wir freuen uns schon darauf!
So bereite ich mich mental auf meinen ersten Tauchgang vor. Die Verabredung zwischen Heidi und mir ist einfach: Sie macht alles schwierige über der Wasserlinie (inklusive Mast!) und ich alles unter der Wasserlinie.
Sie war schon mal im Mast, ich noch nie im Wasser.
Aber wir wissen ja von der BELLA, das solche Propeller-Befreiungs-Tauchgänge ganz entspannend sein sollen – oder zumindest das Bier danach… )
Peter.